sechstes ,gekuku

 

,gekuku am 16.12.2016


ursula illert, talib richard vogl und roza rueb

machen es mal anders.

schrilles, dadaeskes, lesen, musizieren, singen mit …, reden performen, … gestalten den abend.

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fünftes ,gekuku

zum fünften ,gekuku, am freitag den 11.11.2016, ist reta reinl, künstlerin und kuratorin da gewesen.

reta reinl ist eine experimentelle künstlerin die mit wind, stein, stoff, draht … arbeitet
und
reta reinl ist kuratorin des internationalen kunstwettbewerbs „bewegter wind“, windkunstfestival in nordhessen. sie gab uns einblicke in ihre arbeit mit und um die eingeladenen künstler, der organisation, ihre arbeit sie beantwortete all unsere fragen.
sie hat fotos, filme und geschichten dabei.

5-93
gespräche
5-41
einblicke
5-50
nähere betrachtungen

 

5-59
zuhören
5-81
zigarettenpause
5-61
verpflegung
5-65
profi
5-53
diskusion

viertes ,gekuku

Das vierte ,gekuku moderiert von roza rueb im Salon bei Gabriele Nippel in Offenbach.
freitag 09. september 2016

Thomas Breuer:
“Das ist hier eine Serie, die auf Negativmaterial zurückgeht, das ich vor einiger Zeit in einem alten Karton gefunden habe.
Das waren Bilder, die ich vor oder während der Studienzeit aus Lexika, Zeitungen etc. abfotografiert hatte.
Zuerst hatt ich keine wirkliche Ahnung, wollte die Negative beinahe wegschmeißen. Doch irgendwie gefielen mir diese vergilbten (damals zuviel Fixierer verwendet) Negative. Vielleicht nicht nur aus diesem trivialen Grund heraus, gehören diese Bilder zusammen.
Es ist so eine Art Familie geworden, teils nah dann wieder fremd, doch in sich eine Gruppe. …”
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Thomas Breuer
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seine serie
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sein gespräch
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seine zuhörer (ausschnitt)

 

zwischen ,gekuku

Das mini ,gekuku moderiert von roza rueb im Salon bei Gabriele Nippel in Offenbach.
freitag 05. august 2016

Das dritte gekuku inspierierte uns zu einem mini ,gekuku, welches rein dem kreativen Müßiggang gewidmet war.

Es wurde dazu aufgefordert dem sommerlich lauen Abend auf der Terrasse zu frönen.
oder, und
Audioaufnahmen von Angelika Schröder, Talib Richard Vogl …
Aufgezeichnete Lesungen von Ursula Illert
Videoaufnahmen Roza Rueb …
Bücher von Verena Lettmayer …
Steinskulpturen von Gabriele Nippel …
… zu lauschen, sehen, tasten und schmecken, einzutauchen.

Man konnte alles, musste nichts.

Einfach ein Abend im Liegestuhl … stumm oder in ein gespräch vertieft.

 

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impression
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hörend
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auf der terrasse noch neben dem liegestuhl
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leiblicher genuss

drittes ,gekuku

Das dritte ,gekuku moderiert von roza rueb im Salon bei Gabriele Nippel in Offenbach.
freitag 08. juni 2016

Zu Gast war die Offenbacher Gesellschafts-Künstlerin Verena Lettmayer .

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Verena Lettmayer
“NICHTSTUN”

“”Nichtstun”, das ist natürlich ein provokativer Begriff. Und außerdem kann *man ja gar nicht wirklich NICHTSTUN. weil, denken ist doch schon auch eine tätigkeit. oder atmen. oder so … je nach dem, wie man das definiert.

NICHTSTUN, das ist auch eher so als gegensatz zu ARBEIT gedacht. oder. vielmehr als radikale absage an den ARBEITSWAHN. will heißen: ARBEIT als wert an sich; als vorraussetzung, dass *man überhaupt ein existenzrecht hat. “wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen”. genauso. unmenschlich.

ARBEIT, das ist so mein thema. ursprünglich ganz aus persönlicher befindlichkeit. aus dem gefühl heraus, den herkömmlichen anforderungen der “arbeitswelt” nicht gewachsen zu sein. diese hauptsächlich als zwang zu empfinden. da war mein ansatz, diesen begriff mal zu hinterfragen. und andere begriffe, die damit zusammenhängen. “stress” zum beispiel. und durch das hinterfragen zu neuen emanzipatorischen erkenntnissen zu kommen.

klingt hochtrabend, gell? ist es aber nicht. denn genau darum geht es. um eine “umwertung der werte”. denn das ist mir irgendwann aufgegangen, dass es bei dem thema nicht nur um meine persönliche befindlichkeit geht, die ich mit wellness und individualistischen work-life-balance-konzepten in den griff kriegen kann. sondern dass es um mehr geht. um unsere gesellschaft. darum, wie wir leben wollen. wofür und warum.

und da hängt dann furchtbar viel dran. vieles, was tatsächlich umwälzend ist. z.B. die idee eines BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMENS, welches ARBEIT und MONETÄRE EXISTENZ voneinander abkoppelt. also, erst bekommt *man geld. und dann entscheidet *man, was man “arbeitet”. da stellen sich grundsätzliche fragen zum menschenbild. oder dass unter ARBEIT fast immer nur ERWERBSARBEIT verstanden wird. dabei arbeiten unfassbar viele menschen (mehr *frauen als *männer) schon jetzt für wenig oder gar kein geld. das sind sogar mehr, als die, die FÜR geld arbeiten.
aber die kommen halt in der herkömmlichen VOLKSWIRTSCHAFT nicht vor. womit ich zu einem weiteren aspekt komme: eine neu-definition von WIRTSCHAFT. eine WIRTSCHAFT also, bei nicht gewinn und wachstum im vordergrund stehen; sondern eine WIRTSCHAFT, die die bedürfnisse aller menschen befriedigt. die für ein GUTES LEBEN FÜR ALLE sorgt.

und das hängt alles zusammen. und erstreckt sich in alle richtungen. “

Linkliste:
LINK Verentlettmayer/nichtstun
LINK ZUM BLOG boutique vreni
LINK ZUM BLOG verena lettmayer ™ archive:
3tes_zuho%cc%88rer
nichts tun
3tes_verena-talib-roza
selfis als kulturgut
3tes-essen
genuss

zweites ,gekuku

 

Das zweite ,gekuku moderiert von roza rueb im Salon bei Gabriele Nippel in Offenbach.
freitag 20. april 2016

Der Kurator Martin Hammer gab einen Abend lang Einbicke in seine Arbeit, machte neugierig auf die Wiesbaden Bienale 2016, auf Gastspiele und Neuproduktionen, erzählte von seinen Recherchereisen, wilden Projekten und Ideen und gab Antworten auf unsere Fragen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAteil der zuhörerschaft
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der redner
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kataloge werden gewälzt
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videos gezeigt
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und zugehört

erstes ,gekuku

Das erste ,gekuku  moderiert von roza rueb im Salon bei Gabriele Nippel in Offenbach. freitag 18. märz 2016

Den ersten ,gekuku-Abend bestritt die Weinheimer Künstlerin
Angelika Schröder

Angelika Schröder bei ,gekuku

Die Einladung, bei ,gekuku meine Arbeiten vorzustellen traf mich unerwartet, da ich bereits seit geraumer Zeit nichts mehr neues gemacht habe und keine Ausstellungen mehr hatte, aber der Zusatz von Roza: du musst nix beschönigen, hat mich überzeugt.
Nach der Vorstellung meiner Arbeiten kam ich dann auch auf den Punkt, wieso ich nicht mehr arbeite, beziehungsweise zur Zeit nicht mehr als Künstlerin arbeite(n kann).
Denn obwohl ich bereits Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in namhaften Institutionen vorweisen kann, meine Arbeiten auch immer positiv aufgenommen wurden, ist es mir über die Jahre NICHT gelungen, über meine Arbeit als Künstlerin auch nur eine reine Kostendeckung, geschweige denn eine Möglichkeit der Eigenfinanzierung zu erreichen.

Und da muss man eben irgendwann die Reißleine ziehen, um nicht weiterhin Raubbau am eigenen Selbstwertgefühl zu betreiben.

Hier nun einige Bilder von meinen Arbeiten: “Genähte Räume und mehr”
Zu sehen war auch die mittlerweile „historisch-legendäre“ Zusammenarbeit mit Roza Rueb: “Hülsen”

Zur Eröffnung der ,gekuku Salon-Reihe spielte der Gitarrist
Talib Richard Vogl.

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gitarrenklänge

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAzum Arbeiten
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Video
cropped-1stes_gekuku1.jpg,gekuku Performance
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gespräche danach